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    Marie Séférian

    Marie Séferian wurde in Münster als Tochter des französischen Chansonniers Jean-Claude Séférian und der Kammermusikerin Christiane Rieger-Séférian geboren. Schon im Alter von drei Jahren wollte sie Geige spielen und nahm bis zu ihrem vierzehnten Jahr Geigenunterricht. Dann beschloss Marie, mit Klavier- und Gesangsstunden zu beginnen. Nach dem Abschluss ging es weiter von der klassischen Musik zum Jazz und Marie machte die Aufnahmeprüfung für Jazz-Gesang in Enschede (Niederlande). Zwei Jahre lang studierte sie dort bei den Dozenten Adrienne West und Silvia Droste, die sie in die Tiefen der Musik einführten. Nach zwei Jahren in der niederländischer Stadt zog die Münsteranerin nach Berlin. Marie Séferian studierte dort vier Jahre am Jazzinstitut Berlin (Hanns Eisler / Universität der Künste) bei Judy Niemack, David Friedman und Peter Weniger. Neben dem Studium in Berlin sang Marie Séférian gelegentlich mit der Yamaha Big Band unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, tourte mit dem Trio „Gerry getz Chet“ in Chile (Südamerika), erhielt einen Stipendienplatz bei der Yehudi Menhuin Foundation “ Live Music Now „und spielte als Sängerin in dem Film“Naughty Girl 2″mit.

    Im September 2009 erhielt sie mit ihrem Quartett und eigenen Kompositionen den 1. Preis beim Berlin Jazz Award. Mit dem „Marie Séférian Quartet“ gab sie im Sommer 2010 mehrere Konzerte im Libanon am Goethe-Institut. Séférian absolvierte ihr Master-Studium in Luzern bei Lauren Newton und war von 2011 bis 2012 Dozentin für Jazz-Gesang an der Newpark Music School der University of California in Dublin (Irland). Außerdem wurde im August 2011 die erste CD ihres Trios Gerry Getz Chet bei dem Berliner Label Octason Records veröffentlicht. Mit der CD-Veröffentlichung war eine weitere Tour des Trios in Chile (Südamerika) verbunden. Marie hat den 3. Platz beim Internationalen Gesangswettbewerb Voicingers in Polen im Sommer 2011 erreicht. Im Sommer 2012 war Séférian für einen Monat in Bengalore (Indien) als Stipendiatin der Travel Awards des Irish Arts Council und hat dort bei der renommierten Sängerin RA Ramamani indischen Gesang gelernt. Die CD „La Princesse de Ferraille“ des Marie Séférian Quartetts erschien im Oktober 2012 beim Deutschen Jazz Label NRW Records. Marie war 2013 Stipendiatin der Elsa Neumann Stiftung und hat für das Pariser Streichquartett Equinoxe komponiert. Im Sommer 2014 erhielt Séférian eine weitere Projektförderung vom Berliner Senat, um Konnokol-Unterricht bei der indischen Sängerin R.A. Ramamani in Bengalore (Indien) zu nehmen. 2015 veröffentlichte sie folgende CDs: „Mille Nuits“, vertonte orientalische Märchen, das Album „Dance“ aus ihrem Septett Sémacordes und die CD „Voyage“ des Trios Gerry Getz Chet. 2016 erhielt Marie Séférian ein sechsmonatiges Stipendium der Bundesrepublik Deutschland für die Cité des Arts in Paris, wo sie 2018 verbringen wird.